Lieber Klaus-Peter,
es ist Freitag der 1. Juni.
Ich werde wach. Es ist 11 Uhr. Ich stehe auf, dusche (kalt) und wecke Lucy auf,
damit wir uns den Zuckerhut angucken können. Es ist Mittag. Wir verlassen die Wohnung.
Das Wetter ist okay. (Gestern hat es fast den ganzen Tag geregnet). Wir gehen
zum nah gelegenen Strand, um zu gucken wie das Wetter beim Zuckerhut ist. Wir beschließen
hinaufzugehen. Es ist 12.30Uhr. Wir gehen zurück zur Wohnung, sagen Roberto
Bescheid, dass wir gehen, verlassen die Wohnung wieder, essen ein wenig und
sind nun auf dem Weg zum Berg. Der Weg dorthin ist interessant. Wir kommen an
ungefähr 5 verschiedenen Segelclubs vorbei. (Die berühmtesten brasilianischen
Fußballmannschaften sind/waren Segelclubs, hat mir Roberto erzählt). Ich
schaue auf meine Uhr. Es ist 14Uhr. Wir stehen direkt am Fuße des Zuckerhutes. Überall
sind Hinweis-Schilder Man solle doch bitte keine Tiere füttern. Ich bin
verwirrt. Wir gehen hinein, bezahlen viel Eintritt und fahren per Gondel den
ersten Berg hinauf. Ich will sofort weiter und auf dem Rückweg hier rum gucken,
sage ich Lucy. Sie nuschelt irgendwas. Ich werte es als Einverstanden. Nun sind wir in der zweiten Gondel, um auf
den eigentlich Zuckerhut zu kommen.
Wir kommen oben an. Hier sind viele
Menschen. Die Aussicht ist atemberaubend. Ich sehe die ganze Küstenlandschaft
Rio de Janeiros, die Bucht, das Meer, die Brücke (14km) zu Niteroi (es liegt
gegenüber von Rio auf der anderen Seite der Bucht) und viele Schiffe.
Vereinzelte Nebel-Dinger verleihen der ganzen Aussicht etwas mystisches. Ich
bin begeistert. Es ist 15Uhr. Wir setzen uns hin, trinken einen Kaffee, reden
viel und genießen. Nun laufen wir weiter. Hier gibt es auch einen Park. Wir
gucken ihn uns an. Gerade entdecke ich ein affenähnliches Wesen. Ich mache
Fotos. Neben mir steht eine dicke blond gefärbte Frau, die dem Affen Chips
hinwirft. Dich könnte man auch in einem Zoo ausstellen, denke ich und
schmunzele. Es ist 15.30Uhr. Wir fahren wieder hinunter, machen einen
Zwischenstopp beim ersten Berg, gucken herum und fahren gegen 16.30Uhr
ganz hinunter. Wir laufen zurück.
Es ist 17.30Uhr. Wir kaufen ein und sind nun
wieder in Robertos Wohnung. Er kocht für uns. Es ist großartig. Wir trinken
Bier, hören Musik und schauen Roberto beim Spielen zu (Spielkonsole). Es ist
23Uhr. Ich ziehe mich um. Wir wollen in die Innenstadt Rios (Lapa) gehen. Es
ist 0:30Uhr. Nun sind wir auf dem Weg zur Stadt. Wir kommen an: Ich habe eine
Reizüberflutung. Überall in den Straßen sind Menschen; alles ist voll mit
kleinen Straßenbars, Essenständen; Von überall ertönt Musik. Ach das ist gar
nix, sagt Roberto kühl. Es gibt noch fünf weitere Straßen. Wir laufen durch die
Mengen. Ich weiß nicht wo ich hingucken soll. Überall sind Menschen, viele
tanzen. Ich rieche die ganze Zeit Gras. Es ist 1:30Uhr. Wir machen an einem
Stand Pause und trinken billiges Bier und lernen verschiedene Leute kennen. Das
machen wir für die nächsten 4 Stunden. Es ist 6Uhr in der Früh. Wir sind wieder
zuhause. Ich bin müde. Ich lege mich auf die Couch und schlafe sofort ein.
Roberto und Lucy rauchen noch eine Wasserpfeife.



klaupe, was du alles siehst und erlebst ist der reine Wahnsinn, super toll..viel Spaß
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