Lieber Klaus-Peter,
Ich werde wach. Ich bin in einem
Hostel. Es ist Donnerstag der 19.Juli 8Uhr. Ich bin in New York. (Gestern haben
wir einen Bus (4,5h) von Washington nach New York City genommen. Als wir
angekommen sind, hat es ohne Ende geregnet, gedonnet und gestürmt. Wir sind dennoch gelaufen, wurden
mit samt unseren Sachen klitschnass und sind gegen Abend hier im Hostel, im
Norden von Queens, angekommen). Günther wird auch wach. Wir stehen auf, duschen
und gehen in den Frühstücksraum. Wir machen Toastbrot mit Erdnussbutter. Es ist
10.30Uhr. Wir fahren los Richtung Mannhatten (in Mannhatten treffen wir uns mit
Stuart. Wir kennen ihn aus dem Internet, Er möchte Günther und mir ein wenig
New York zeigen). Wir nehmen einen Bus und sind nun in der U-Bahn. 45 Minuten
später: Auf der 47. Straße und 7. Avenue steigen wir aus. Wir gehen die Treppen
hinauf und stehen nun mitten in Mannhatten. Es gibt einige hohe Häuser hier.
Wir finden uns recht schnell zurecht und brauchen ungefähr 18 Minuten bis wir
zu Stuarts Wohnung kommen. Wir klingeln. Stuart ist Anfang 50 und Theater-Schauspieler
am Broadway. Seine Wohnung ist gut. Er wohnt schon seit 20 Jahren hier. Neben
Stuart sitzt noch Lucas am Tisch. Er kommt aus Urguay und auch er wird an der
privaten Stadtfühung teilnehmen. Wir essen ein wenig Käse mit Brot.
Es ist
13.15Uhr. Wir verlassen die Wohnung. Stuart erzählt viel. Er ist stolz, dass er
im Herzen New Yorks wohnt. Wir erreichen den Central Park. Wir laufen ein wenig
herum, sehen den John Lennon Gedenk-Teil (Strawberry Fields), sehen das Haus,
wo John Lennon lebte und erschossen wurde und sind nun auf den Weg in der
U-Bahn gen Süden, um uns den alten Hafen-Bar-Prostituierten-Stadtteil, „Meatpacking
District“, anzugucken. Wir laufen auf der „High Line“ (neuer Stadpark) direkt
am Hudson-River entlang. Stuart erzählt immer noch viel. Er kennt viele
Sex-Geschichten. Er ist offensichtlich schwul und erzählt gerne davon. Es ist 16Uhr. Wir
trinken ein teures Bier auf einem Schiff am Hudson-River. Die Aussicht ist gut. Es ist windig und,
wie schon den ganzen Tag, bewölkt. Wir trinken unser Bier auf. Stuart will sich
mit uns heute Abend in einer Bar treffen. Günther und ich sagen, dass wir es
uns überlegen. Wir verabschieden uns und machen uns auf den Weg in Richtung
Hostel. Wir passieren den Times Square und haben sehr mit Reizüberflutungen zu kämpfen. Wir wissen nicht wo wir hingucken sollen. Alles blinkt. Es ist 18.30Uhr. Nun sind wir im Hostel und schlafen ein bisschen. Es ist 21Uhr. Wir gehen in
den Aufenthaltsraum und trinken Bier. Sowohl Günther als auch ich sind nicht in
der Stimmung heute Abend loszugehen. Wir sind müde. Hier sind viele deutschsprachigen Menschen
und 2 Holländer. Die beiden Holländer sind lustig. Sie heißen Hacki und
Johnson. (Hacki hat eine sehr stark Mimik.) Es ist kurz vor Mitternacht. Wir gehen doch noch weg. Hacki hat
Günther und mich überzeugt.


ach die Holländer sitzen auch überall..
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