Donnerstag, 19. Juli 2012

Der erste Tag in der Stadt, die niemals schläft.


Lieber Klaus-Peter,

Ich werde wach. Ich bin in einem Hostel. Es ist Donnerstag der 19.Juli 8Uhr. Ich bin in New York. (Gestern haben wir einen Bus (4,5h) von Washington nach New York City genommen. Als wir angekommen sind, hat es ohne Ende geregnet, gedonnet und gestürmt. Wir sind dennoch gelaufen, wurden mit samt unseren Sachen klitschnass und sind gegen Abend hier im Hostel, im Norden von Queens, angekommen). Günther wird auch wach. Wir stehen auf, duschen und gehen in den Frühstücksraum. Wir machen Toastbrot mit Erdnussbutter. Es ist 10.30Uhr. Wir fahren los Richtung Mannhatten (in Mannhatten treffen wir uns mit Stuart. Wir kennen ihn aus dem Internet, Er möchte Günther und mir ein wenig New York zeigen). Wir nehmen einen Bus und sind nun in der U-Bahn. 45 Minuten später: Auf der 47. Straße und 7. Avenue steigen wir aus. Wir gehen die Treppen hinauf und stehen nun mitten in Mannhatten. Es gibt einige hohe Häuser hier. Wir finden uns recht schnell zurecht und brauchen ungefähr 18 Minuten bis wir zu Stuarts Wohnung kommen. Wir klingeln. Stuart ist Anfang 50 und Theater-Schauspieler am Broadway. Seine Wohnung ist gut. Er wohnt schon seit 20 Jahren hier. Neben Stuart sitzt noch Lucas am Tisch. Er kommt aus Urguay und auch er wird an der privaten Stadtfühung teilnehmen. Wir essen ein wenig Käse mit Brot. 
Es ist 13.15Uhr. Wir verlassen die Wohnung. Stuart erzählt viel. Er ist stolz, dass er im Herzen New Yorks wohnt. Wir erreichen den Central Park. Wir laufen ein wenig herum, sehen den John Lennon Gedenk-Teil (Strawberry Fields), sehen das Haus, wo John Lennon lebte und erschossen wurde und sind nun auf den Weg in der U-Bahn gen Süden, um uns den alten Hafen-Bar-Prostituierten-Stadtteil, „Meatpacking District“, anzugucken. Wir laufen auf der „High Line“ (neuer Stadpark) direkt am Hudson-River entlang. Stuart erzählt immer noch viel. Er kennt viele Sex-Geschichten. Er ist offensichtlich schwul und erzählt gerne davon. Es ist 16Uhr. Wir trinken ein teures Bier auf einem Schiff am Hudson-River. Die Aussicht ist gut. Es ist windig und, wie schon den ganzen Tag, bewölkt. Wir trinken unser Bier auf. Stuart will sich mit uns heute Abend in einer Bar treffen. Günther und ich sagen, dass wir es uns überlegen. Wir verabschieden uns und machen uns auf den Weg in Richtung Hostel. Wir passieren den Times Square und haben sehr mit Reizüberflutungen zu kämpfen. Wir wissen nicht wo wir hingucken sollen. Alles blinkt. Es ist 18.30Uhr. Nun sind wir im Hostel und schlafen ein bisschen. Es ist 21Uhr. Wir gehen in den Aufenthaltsraum und trinken Bier. Sowohl Günther als auch ich sind nicht in der Stimmung heute Abend loszugehen. Wir sind müde. Hier sind viele deutschsprachigen Menschen und 2 Holländer. Die beiden Holländer sind lustig. Sie heißen Hacki und Johnson. (Hacki hat eine sehr stark Mimik.) Es ist kurz vor Mitternacht. Wir gehen doch noch weg. Hacki hat Günther und mich überzeugt.

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