Lieber Klaus-Peter,
es ist Samstagmorgen 7Uhr.
Ich stehe auf, gehe nicht duschen, gehe zum Nachbarzimmer und mache Günther
wach. Wir frühstücken (es geht nur bis 9Uhr) und legen uns danach wieder hin.
Es ist 11Uhr. Wir packen unsere Sachen zusammen, geben sie in den Gepäckraum ab
und laufen nun in Richtung Strand (Für heute Nacht haben wir noch keine
Unterkunft. Das Hostel hier ist vollkommen ausgebucht. Außerdem haben Günther
und ich keine Lust erneut unendlich viel Geld zu bezahlen.) Es ist heiß und wir
wechseln uns mit dem Schwitzen ab. Wir erreichen das Meer. (Es ist der
Michigansee, der so groß wie ein Meer ist) und laufen südlich gen Innenstadt
und Hochhausviertel. Hier gibt es viele Strandabschnitte. Leider haben sowohl
Günther als auch ich die Badesachen vergessen, sodass es beim Oben-Ohne-Laufen
bleibt. Wir erreichen einen berühmteren Abschnitt. Zumindest folgere ich das,
da hier sehr viele Menschen unterwegs sind. Wir schauen bei einem Volleyball-Spiel
zu und fragen uns, ob wir noch in den USA sind, da hier gar nicht mehr so viele
dicken Menschen herumlaufen. Die trauen sich nicht an den Strand, scherzt
Günther. Ich zeige auf eine dicke Frau im Wasser; mit Klamotten an. Wir müssen
beide lachen. Es ist 13.30Uhr. Wir haben Hunger und laufen Richtung Innenstadt.
Nach kurzem Suchen, finden wir ein Schnellrestaurant. Wir setzen uns hinein.
Nach 10min fängt es wie blöd an zu regnen. Wir bleiben noch ein bisschen länger
hier und essen Eis. Wir laufen weiter und machen den Fluss-Spaziergang entlang
des Chicago-Flusses. Erneut kommen wir am Michigansee hinaus.
Es ist 15.30Uhr. Wir
gehen in die Stadt und machen viele Fotos der imposanten Hochhäuser. Es sind
viele Touristen hier. Erneut fängt es stark zu regnen an. Wir stellen uns unter
und beschließen mit der nächsten Straßenbahn zum Hostel zurückzufahren, um zu
schauen wo wir die Nacht bleiben können. Es ist 17.30Uhr. Wir erreichen das
Hostel. Ich habe eine Nachricht bekommen. Wir können bei Martin bleiben (Er hat
mir eine Nachricht geschrieben, nachdem er meinen Hilferuf nach einer Herberge
im Internet gelesen hatte). Ich rufe ihn an. Er erklärt uns den Weg. Auch
Jeffrey (Ein verrückter Amerikaner, den wir hier aus dem Hostel kennen und auch
keine Unterkunft hat) kann bei Martin übernachten. Es ist 18Uhr. Wir essen noch
gratis Abendbrot und sind nun auf dem Weg zu Martins Wohnung. Wir kommen an.
Ich rufe ihn an. Martin ist nicht zuhause. Aber geht einfach hinein, mein
Mitbewohner Tott wird euch auf machen, sagt er mir. Wir gehen hinein, fahren in den 21.
Stock und klopfen an der Tür. Keiner macht auf, aber die Tür ist offen. Wir
gehen hinein. Die Wohnung ist riesen groß. Im geräumigen Wohnzimmer sitzt eine
handvoll Menschen. Wir stellen uns vor. Keiner ist Tott oder Martin. Wir warten
(Unser Schlafreich ist ein kleiner abgetrenntes Stück Raum neben der Küche). Tott kommt. Er zeigt uns ein wenig herum. Wir fahren aufs Dach-Geschoss. Die Sicht hier ist unglaublich. Schnell wird uns klar, dass in dieser Wohnung viel Betrieb ist. Alle 3 Bewohner
kommen aus Litauen (viele vom Besuch auch) und alle arbeiten im
Konstruktions-Gewerbe. Martin kommt. (Er ist ein 24jähriger lustiger Student)
Mit ihm kommen weitere Menschen, die er eigentlich nicht kennt (wie er uns nachher
erzählen wird). Es ist 23.30Uhr. Günther und ich laufen eine Runde, finden keine Bar und
gehen zurück zur Wohnung. Es ist 1Uhr in der Früh.. Wir liegen nun im Bett. Im Wohnzimmer herrscht immer noch buntes Treiben. Mir ist es egal.
Ich bin müde und froh, dass ich einen Schlafplatz habe, bei dem ich nicht arm werde.


Ich bin so froh, dass ihr Männer seid.
AntwortenLöschenIhr Player :-P
AntwortenLöschenSehr geil mit der möwe xD
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